Anwendungsfall – GT-100E Hand-Thermo-Inkjet-Drucker

  • Cut pallet marking time 60%
  • Reduced mislabel rework by 90%
  • Standardized scannable barcodes outdoors
  • Freed staff for higher-value tasks
  • Payback in under 8 months

Anwendungsfall – GT-100E Hand-Thermo-Inkjet-Drucker

Die Herausforderung

Ein Baustofflieferant in Graz lagert und versendet Betonsteine, Ziegel und Pflastersteine von mehreren Aussenlagern und Hallen. Jede Palette muss zur Rückverfolgbarkeit eindeutig mit Produktcode, Charge und Standort gekennzeichnet werden.

Bediener verwendeten Lackstifte und Klebeetiketten auf Schrumpffolie oder direkt auf dem Beton. Auf rauen und staubigen Paletten verblassten oder verschmierten handgeschriebene Kennzeichnungen, Etiketten lösten sich ab und Barcodes waren selten scannbar. Rund 180 Paletten/Tag wurden manuell markiert, was stundenlangen Arbeitsaufwand verursachte und häufig zu Identifikationsfehlern führte.

Falsch gekennzeichnete Paletten führten zu Kommissionierfehlern und Suchzeiten im Lager, sodass durchschnittlich 6 Paletten/Tag nachbearbeitet oder erneut versendet werden mussten. Dies bedeutete zusätzlichen Handlingsaufwand, Gabelstapler-Einsätze und gelegentlich Express-Transporte, um Liefertermine einzuhalten.


Manueller Prozess

Vor der Einführung des GT-100E nutzte das Team Lackstifte für einfache Texte und vorgedruckte Etiketten für Barcodes, sofern diese überhaupt hafteten. Der Ablauf variierte je nach Bediener und Wetterbedingungen, und es gab keine verlässliche Methode, um sicherzustellen, dass Codes lesbar und scannbar waren.

Vor der Automatisierung:

Bei nassem oder kaltem Wetter trocknete der Lack langsam und Etiketten hielten noch schlechter, was die Nacharbeit erhöhte. Barcodes wurden oft weggelassen, da gedruckte Etiketten auf rauen Betonsteinen nicht zuverlässig hafteten, was die Automatisierung im Lagerverwaltungssystem einschränkte.


Automatisierte Lösung

Der Lieferant setzte den GT-100E Hand-Thermo-Inkjet-Drucker als Ersatz für Lackstifte und die meisten Etiketten ein. Das Gerät wurde mit lagergeprüften Vorlagen für Produktcode, Charge, Datum und einen GS1-Barcode konfiguriert, der beim Versand und bei der Anlieferung gescannt werden kann.

Bediener führen den GT-100E auf ihrer Route mit, wählen schnell die passende Nachricht auf dem 5-Zoll-Touchscreen aus und drucken kontrastreiche, scannbare Codes direkt auf Stretchfolie oder auf eine grundierte Fläche auf rauen Steinen. Der Drucker wird sowohl im Handbetrieb im Aussenlager als auch stationär an einer kleinen Halterung in der Halle eingesetzt.

Nach Installation des GT-100E Hand-Thermo-Inkjet-Druckers:

Der Tintenverbrauch wird über RFID-Kartuschen überwacht, sodass der Planer Kartuschenwechsel rechtzeitig einplanen und ungeplante Stillstände vermeiden kann. Standardisierte Druckprozesse erleichtern zudem die Schulung über Schichten und Standorte hinweg.


ROI-Berechnung

Investition:
Gerätepreis: €699
Tägliche Lohnkosteneinsparung: Vorher €150/Tag − Nachher €60/Tag = €90/Tag
Konservative Anrechnung für ROI (nur Lohnkosten, ohne Nacharbeit und Transport): €50/Tag
Monatliche Einsparung (22 Arbeitstage): €50/Tag × 22 = €1’100/Monat
Amortisationsdauer: €699 ÷ €1’100/Monat ≈ 0,64 Monate (weniger als 3 Wochen)

Selbst wenn nur 60% der Lohnkosteneinsparung berücksichtigt werden, um Pausen und andere Tätigkeiten einzubeziehen, amortisiert sich der GT-100E deutlich in weniger als einem Monat. Unter Einbezug der reduzierten Nacharbeit, weniger Express-Sendungen und besserer Nutzung der Gabelstaplerzeit ist der tatsächliche wirtschaftliche Nutzen noch höher als die konservative Schätzung.


Fazit

Durch den Ersatz von Lackmarkierern und unzuverlässigen Aufklebern durch den GT-100E Handheld Thermal Inkjet Printer standardisierte der Baustofflieferant die Palettenkennzeichnung in Aussenlagern und Lagerhallen. Die Markierzeit pro Palette sank um 60 %, während Nacharbeiten aufgrund von Fehlkennzeichnungen um etwa 90 % zurückgingen.

Das Projekt erzielte eine schnelle Amortisation und entlastete Bediener und Gabelstapler, die nun produktiv arbeiten können, statt Paletten zu suchen und neu zu kennzeichnen. Die Möglichkeit, klare, scannbare Barcodes auf rauen und gewickelten Oberflächen zu drucken, erhöhte zudem die Bestandsgenauigkeit und verbesserte die Liefertreue gegenüber den Kunden.

„Mit dem GT-100E haben wir die Palettenmarkierzeit von etwa 6 Stunden auf nur 2,4 Stunden pro Tag reduziert und Barcode-Ausfälle im Lager praktisch eliminiert. Die tägliche Einsparung von rund € 50 an Arbeitskosten bedeutete, dass sich der Drucker in deutlich weniger als einem Monat amortisiert hat, während unser Versandteam den Paletten-IDs jetzt voll vertraut.“ — Markus Huber, Betriebsleiter, Steiermark Baustoffe GmbH / Graz